schnur

Ich bräuchte eine Schnur! Die mich richtet, die

den Zweifel mir vernichtet. Die verdichtet was mir scheint. Mir berichtigt was berichtet, was gemeint.

Ich bräuchte eine Klinge! Die mir kappt, was ständig einfach überlappt, was mir den eingeschnappten Blick verstellt. Die zielgenau 

in den Kern der Sache fällt.

Weil mir sonst der Hals verrenkt, weil sich der Sinn dauernd verfängt. Und ich ihm auf der Spur gar abgelenkt vom Weg der Wahrheit abgedrängt.

Was glaub ich nur! Was glaub ich nur, ich bräuchte eine Schnur.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.